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Windsurfer und Kitesurfer nebeneinander auf der Ostsee bei Fehmarn
Bild von Chris Mayer; hier sein Instagram

Windsurfen auf Fehmarn: Die Wiege des deutschen Surfsports

Fehmarn ist für Windsurfer weit mehr als nur eine Ostseeinsel. Sie ist die Geburtsstätte des deutschen Surfsports und bis heute einer der besten Windsurf-Spots in ganz Deutschland. Die geografische Lage weit draußen in der Ostsee sorgt für außergewöhnlich zuverlässigen Wind. Während an der Festlandküste oft Flaute herrscht, kannst du auf Fehmarn bei fast jeder Windrichtung einen passenden Spot finden. Besonders wertvoll sind die ausgedehnten Stehreviere in flachem Wasser, die Anfängern Sicherheit geben und Fortgeschrittenen perfekte Bedingungen zum Üben neuer Manöver bieten.

In diesem ausführlichen Guide erfährst du alles über die Geschichte des Windsurfens auf Fehmarn, die besten Spots für jede Windrichtung und jedes Könnerlevel, welche Ausrüstung du brauchst und wo du die ideale Unterkunft für deinen Surfurlaub findest.

Warum Fehmarn ideale Bedingungen für Windsurfer bietet

Die Bezeichnung "Hawaii des Nordens" trägt Fehmarn zu Recht. Die Insel ragt weit in die Ostsee hinein und ist von allen Seiten vom Wasser umgeben. Diese exponierte Lage sorgt für konstanten Wind, selbst wenn es auf dem Festland windstill ist. Die Ostsee erzeugt lokale thermische Winde, und die relativ flache Küstenlandschaft lässt den Wind ungebremst über die Insel fegen.

Ein entscheidender Vorteil Fehmarns sind die zahlreichen Stehreviere. Im Burger Binnensee, in Gold oder am Grünen Brink kannst du zum Teil hunderte Meter weit im hüft- bis brusttiefen Wasser stehen. Das gibt nicht nur Anfängern Sicherheit beim Erlernen des Wasserstarts, sondern ermöglicht auch Fortgeschrittenen ein effektives Training neuer Manöver ohne ständige Angst vor Tiefwasser. Die flachen Gewässer erwärmen sich im Sommer zudem schneller als tiefere Bereiche, was längere Sessions im Wasser ermöglicht.

Die Surf-Saison auf Fehmarn ist erfreulich lang. Schon ab Ostern, wenn die ersten warmen Tage kommen, sind die ersten Surfer auf dem Wasser. Die Hauptsaison erstreckt sich von Mai bis September, aber auch im Oktober gibt es noch viele gute Windtage. Hartgesottene surfen sogar im Winter, wobei dann ein dicker Neoprenanzug unverzichtbar ist.

Wassertemperaturen und Neoprenanzug-Empfehlungen

Die Wassertemperatur der Ostsee um Fehmarn variiert stark mit den Jahreszeiten. Im Frühjahr (April/Mai) liegt sie bei etwa 8 bis 12 Grad Celsius. Hier benötigst du einen 5/4 mm oder sogar 6/5 mm Neoprenanzug mit Haube, Handschuhen und Füßlingen. Im Hochsommer (Juli/August) erwärmt sich das Wasser auf angenehme 18 bis 22 Grad. Dann reicht oft ein 3/2 mm Neoprenanzug oder bei Sonnenschein sogar ein Shorty.

Im Herbst (September/Oktober) sinken die Temperaturen wieder auf 12 bis 16 Grad, sodass ein 4/3 mm Anzug empfehlenswert ist. Im Winter gehen die Temperaturen auf 2 bis 6 Grad zurück. Nur mit einem hochwertigen 6/5 mm Anzug, Haube, Handschuhen und Boots solltest du dich dann aufs Wasser wagen.

Die besten Windsurf-Spots auf Fehmarn im Detail

Fehmarn bietet für jede Windrichtung und jedes Könnerlevel den passenden Spot. Insgesamt gibt es auf Fehmarn etwa 18 Surfspots. Die Insel hat den großen Vorteil, dass du bei nahezu jeder Windrichtung irgendwo optimale Bedingungen findest. Hier sind die wichtigsten Spots im Detail.

Gold: Das weltbekannte Stehrevier an der Westküste

Der Spot Gold liegt an der Westküste Fehmarns, etwa auf halber Strecke zwischen Burg und Lemkenhafen. Er ist unter Windsurfern und Kitesurfern weltweit bekannt und gilt als eines der besten Stehreviere Europas. Das Besondere an Gold ist die riesige Flachwasserzone, die sich bei westlichen Winden weit ins Meer erstreckt. Du kannst hier auf weite Distanzen im hüft- bis brusttiefen Wasser stehen, was perfekt zum Üben von Manövern ist.

Der Spot funktioniert am besten bei Wind aus Südwest, West und Nordwest. Bei diesen Windrichtungen ist das Wasser relativ glatt und die Bedingungen sind ideal. An guten Tagen kann es hier jedoch sehr voll werden, da Surfer für ihren Urlaub oder freie Tage zum Teil aus ganz Deutschland und sogar aus dem Ausland nach Gold pilgern. Wenn du die Massen meiden möchtest, komm am frühen Morgen oder später am Nachmittag. Auch in der Nebensaison ist es deutlich leerer.

Parkplätze findest du direkt am Strand. Es gibt eine kleine Infrastruktur mit Toiletten. In der Hauptsaison ist eine Strandgebühr fällig. Beachte, dass der Strand offiziell in Zonen eingeteilt ist. Windsurfer und Kitesurfer sollten die ausgewiesenen Bereiche nutzen, um Konflikte mit Badegästen zu vermeiden.

Grüner Brink: Naturschutzgebiet mit Top-Bedingungen

Der Grüne Brink liegt im Nordosten Fehmarns und ist Teil eines Naturschutzgebietes. Dieser Spot funktioniert hervorragend bei Wind aus Nordost, Nord und Nordwest. Auch hier hast du einen großen Stehbereich, der dir Sicherheit gibt. Die Landschaft ist wunderschön und naturbelassen. Du surfst direkt vor der Kulisse des geschützten Küstenstreifens.

Wichtig: Wassersport ist am Grünen Brink nur in den ausgewiesenen Bereichen erlaubt. Das Naturschutzgebiet ist Lebensraum für zahlreiche Vogelarten, die hier brüten und rasten. Halte dich unbedingt an die Markierungen und respektiere die Schutzzonen. Mehr über das faszinierende Naturschutzgebiet Grüner Brink erfährst du in unserem Artikel über die Naturschutzgebiete auf Fehmarn.

Parkplätze gibt es am Badestrand Grüner Brink. Von dort läufst du wenige Minuten zum Wasser. Der Spot ist weniger überlaufen als Gold und bietet besonders in der Nebensaison eine tolle Alternative für ruhigeres Surfen.

Burger Binnensee: Das Trainingsrevier für Einsteiger

Der Burger Binnensee liegt im Südosten Fehmarns, direkt bei Burgtiefe und dem Südstrand. Für Gäste, die in den Unterkünften der Inselblume wohnen, ist dieser Spot besonders praktisch. Du kannst vom Südstrand oder von Burgtiefe aus in wenigen Minuten zum Wasser laufen. Der Binnensee ist durch einen schmalen Durchlass mit der Ostsee verbunden, was das Wasser relativ ruhig hält.

Das Wasser ist sehr flach und die Wellen sind minimal. Das macht den Burger Binnensee zum idealen Übungsspot für Anfänger und Aufsteiger. Surfschulen nutzen das Gewässer intensiv für ihre Kurse. Auch Stand Up Paddler und Kinder, die erste Erfahrungen auf dem Brett sammeln wollen, fühlen sich hier wohl. Der Spot funktioniert am besten bei Wind aus Ost, Südost, Süd und Südwest.

Die Infrastruktur am Südstrand ist ausgezeichnet. Es gibt Restaurants, Imbisse, Toiletten und Duschen. Parkplätze sind in ausreichender Zahl vorhanden. Die Wassersportschule Charchulla befindet sich direkt am Südstrand und bietet Kurse sowie Materialverleih an.

Wulfen und Katharinenhof: Die Spots im Süden

An der Südküste zwischen Burgtiefe und Staberhuk gibt es weitere interessante Spots wie Wulfen und Katharinenhof. Diese funktionieren gut bei Südwind und bieten ebenfalls Stehbereiche. Die Spots sind nicht ganz so bekannt wie Gold oder der Grüne Brink, bieten aber gerade deshalb oft mehr Platz auf dem Wasser. Bei auflandigem Südwind können hier kleine Wellen entstehen, die für fortgeschrittene Surfer interessant sind.

Altenteil und Wasermarkelsdorf: Für erfahrene Wellenreiter

Altenteil und Westermarkelsdorf im Norden der Insel ist ein Spot für erfahrene Surfer. Bei starkem Wind aus Nord bis Nordwest bauen sich hier zum Teil beachtliche Wellen auf. Die Bedingungen können deutlich rauer sein als an den Flachwasserspots im Süden und Westen. Strömungen können stark sein, und das Wasser wird schnell tief. Dieser Spot verlangt technisches Können und Erfahrung im Wellenreiten.

Spot Beste Windrichtung Niveau Besonderheit
Gold SW, W, NW Alle Level Großes Stehrevier, sehr bekannt
Grüner Brink NO, N, NW Anfänger bis Fortgeschritten Naturschutzgebiet, Zonen beachten
Burger Binnensee O, SO, S, SW Einsteiger Sehr flach, ideal zum Lernen
Wulfen/Katharinenhof S, SO, SW Anfänger bis Fortgeschritten Weniger überlaufen
Altenteil/Westermarkelsdorf NW, N, NO Fortgeschritten bis Profis Wellen, Strömung, anspruchsvoll

Sicherheit auf dem Wasser: Wichtige Verhaltensregeln

Windsurfen ist ein relativ sicherer Sport, wenn du ein paar grundlegende Regeln beachtest. Schätze deine Fähigkeiten realistisch ein und surfe nur bei Bedingungen, die du beherrschst. Wenn der Wind zu stark ist oder das Wasser zu rau, bleibe an Land. Unterschätze nie die Kraft der Natur.

Trage immer eine Schwimmweste oder einen Auftriebskörper, besonders wenn du noch nicht sehr erfahren bist. Eine Prallschutzweste schützt dich zusätzlich vor Verletzungen bei Stürzen oder Kollisionen mit dem eigenen Material. Informiere dich vor dem Surfen über die lokalen Gegebenheiten: Gibt es Strömungen? Wo sind Untiefen oder Steine? Wo darf gesurft werden?

Halte ausreichend Abstand zu anderen Surfern, Schwimmern und Booten. Auf dem Wasser gelten Vorfahrtsregeln: Wer auf Steuerbord-Bug fährt (Wind von rechts), hat Vorfahrt. Achte immer auf deine Umgebung und vermeide Kollisionen. Wenn du in Schwierigkeiten gerätst, zeige das international anerkannte Notsignal: Hebe beide Arme senkrecht über den Kopf und winke.

Surfe nie alleine an abgelegenen Spots. Wenn etwas passiert, ist es wichtig, dass jemand Hilfe holen kann. Prüfe vor jeder Session dein Material auf Beschädigungen. Risse im Segel, defekte Leinen oder lockere Schrauben können zu gefährlichen Situationen führen.

Windsurfen lernen: Was Anfänger wissen sollten

Windsurfen sieht leichter aus, als es ist. Die ersten Stunden auf dem Brett sind oft frustrierend. Du fällst ins Wasser, das Segel wird vom Wind weggerissen und der Wasserstart will einfach nicht gelingen. Aber keine Sorge, das ist völlig normal. Mit der richtigen Anleitung und etwas Geduld macht es schnell Klick.

Ein professioneller Kurs bei einer der Surfschulen auf Fehmarn ist für Anfänger dringend empfohlen. Dort lernst du zunächst an Land die Grundlagen: Wie funktioniert der Wind? Wie halte ich das Segel richtig? Wie stehe ich auf dem Brett? Anschließend geht es ins flache Wasser, wo du die ersten Meter auf dem Brett zurücklegst. Die Surflehrer korrigieren deine Haltung und helfen dir, wenn das Segel zu schwer wird.

Nach einem Grundkurs von etwa drei bis fünf Tagen können die meisten Anfänger schon erste eigenständige Strecken surfen. Der Wasserstart, also das Aufsteigen aufs Brett direkt aus dem Wasser, braucht meist noch etwas länger. Bis du sicher in verschiedene Richtungen fahren und Halsen kannst, vergehen oft mehrere Wochen Übung. Aber jede Minute auf dem Wasser lohnt sich.

Surfschulen und Materialverleih auf Fehmarn

Auf Fehmarn gibt es eine außergewöhnlich hohe Dichte an Surfschulen und Verleihstationen. Das liegt an der langen Tradition der Insel als Surf-Hotspot. Die bekannteste Surfschule ist zweifellos die Wassersportschule Charchulla in Burgtiefe am Südstrand, direkt betrieben von den Surf-Pionieren Jürgen und Manfred Charchulla. Hier kannst du nicht nur Kurse buchen, sondern auch hochwertiges Material mieten.

Weitere etablierte Surfschulen findest du in Gold, in Lemkenhafen und am Campingplatz Strukkamphuk. Die Schulen bieten Anfängerkurse, Aufsteigerkurse und auch spezialisierte Kurse für Manöver wie die Powerhalse oder den Wasserstart. Für Preise und aktuelle Kursangebote informiere dich am besten direkt bei den Anbietern.

Wenn du bereits surfen kannst und nur Material benötigst, stehen dir zahlreiche Verleiher zur Verfügung. Du kannst Bretter in verschiedenen Größen und Segeln in unterschiedlichen Quadratmeter-Größen mieten. Die Verleiher beraten dich, welche Ausrüstung zu deinem Können und den aktuellen Windbedingungen passt. Für Preise und Verfügbarkeit kontaktiere die Verleiher direkt.

Eine detaillierte Übersicht aller Surfschulen und Verleiher auf Fehmarn haben wir für dich zusammengestellt: Alle Wassersport-Verleiher auf Fehmarn im Überblick

Weitere Wassersportarten auf Fehmarn

Neben Windsurfen hat sich Fehmarn auch als Top-Destination für andere Boardsportarten etabliert. Kitesurfen ist mittlerweile fast genauso populär wie Windsurfen. Beim Kitesurfen wirst du von einem Lenkdrachen über das Wasser gezogen. Die Dynamik erlaubt spektakuläre Sprünge und Tricks. Die Stehreviere in Gold und am Burger Binnensee sind auch für Kitesurfer ideal.

Wingfoiling ist der neueste Trend auf Fehmarn. Du hältst einen aufblasbaren Flügel (Wing) in der Hand und stehst auf einem Brett mit Foil, einem Unterwasserflügel. Sobald genug Geschwindigkeit erreicht ist, hebt das Brett aus dem Wasser und du schwebst nahezu lautlos über die Oberfläche. Wingfoiling braucht weniger Wind als Windsurfen und ist etwas leichter zu erlernen als Kitesurfen.

Stand Up Paddling (SUP) ist die perfekte Alternative für windstille Tage. Mit einem großen, stabilen Brett und einem Paddel bewegst du dich gemächlich über das Wasser. SUP ist ein hervorragendes Ganzkörpertraining und gleichzeitig sehr entspannend. Der Burger Binnensee ist ein idealer Ort für SUP-Touren.

Surffestival Fehmarn: Das Highlight im Surfkalender

Jedes Jahr an Christi Himmelfahrt (Ende Mai) verwandelt sich der Südstrand in Burgtiefe in ein riesiges Festivalgelände. Das Surffestival Fehmarn ist das größte Windsurfevent Deutschlands und zieht tausende Besucher an. Alle großen Surfmarken sind mit Ständen vertreten und du kannst das neueste Material kostenlos testen. Vom Anfängerboard bis zum Hightech-Slalomboard steht alles zur Verfügung.

Auf dem Wasser finden Wettbewerbe statt, bei denen Profis und Amateure ihr Können zeigen. Freestyle-Battles, Slalom-Rennen und Fun-Contests sorgen für Unterhaltung. Auch für Kitesurfer und Wingfoiler gibt es Wettbewerbe. Abends verwandelt sich der Strand in eine Partymeile. Live-Bands spielen auf der Bühne, DJs legen auf und am Strand wird bis spät in die Nacht gefeiert.

Das Surffestival ist der ideale Zeitpunkt für einen Besuch auf Fehmarn, wenn du die Surfkultur hautnah erleben möchtest. Du triffst Gleichgesinnte aus ganz Europa, knüpfst Kontakte und kannst dich über die neuesten Trends im Wassersport informieren. Der Eintritt zum Festival ist frei.

Die Charchulla-Zwillinge: Surf-Pioniere und Fehmarns Surflegenden

Wenn man über Windsurfen auf Fehmarn spricht, kommt man an zwei Namen nicht vorbei: Jürgen und Manfred Charchulla. Die 1939 geborenen eineiigen Zwillinge haben Fehmarn zur Wiege des deutschen Windsurfens gemacht und die Surfszene seit den 1970er Jahren maßgeblich geprägt. Ihre Wassersportschule in Burgtiefe am Südstrand gehört zu den ältesten und renommiertesten Surfschulen Deutschlands.

Die Surf-Twins haben beeindruckende Meilensteine gesetzt. Am 25. Mai 1975 überquerten sie als erste Surfer weltweit auf einem Windsurf-Tandem den Ärmelkanal, eine der meistbefahrenen Wasserstraßen Europas. 1977 folgten sie dieser Leistung mit der Überquerung des Skagerrak von Dänemark nach Norwegen in 14 Stunden. Aber der spektakulärste Rekord kam 2010: Mit sechs weiteren Surfern überquerten sie den Fehmarnbelt auf dem "Fehmarn-Achter", dem längsten Windsurfbrett der Welt, in nur 59 Minuten. Dieser Weltrekord steht bis heute.

Seit 1972 sammeln die Charchulla-Zwillinge mit Leidenschaft Exponate aus der Boardsport-Geschichte. Über 1.500 ausstellbare Stücke umfasst ihre Sammlung, darunter das legendäre Weltrekord-Tandem und die ersten Surfboards, die in den 1970er Jahren nach Deutschland kamen. Mehr über diese faszinierende Sammlung erfährst du in unserem Artikel über die Museen auf Fehmarn, wo wir auch auf das geplante Surfmuseum eingehen.

Die beiden charismatischen Surfpioniere sind auch heute noch aktiv: Sie betreiben ihre Surfschulen am Südstrand in Burgtiefe und am Campingplatz Strukkamphuk und geben ihr Wissen an neue Generationen weiter. Ihre Expertise und ihre Leidenschaft haben dazu beigetragen, dass Fehmarn heute als das Surf-Mekka Deutschlands gilt.

Die ideale Unterkunft für deinen Surfurlaub

Als Windsurfer hast du besondere Anforderungen an deine Unterkunft. Ein enges Hotelzimmer ist meist unpraktisch. Du benötigst Platz für dein Brett, Segel und Rigg. Eine Möglichkeit zum Trocknen des Neoprenanzugs ist ebenfalls wichtig. Ein Ferienhaus, ein Bungalow oder eine geräumige Ferienwohnung sind daher die bessere Wahl.

Besonders geeignet sind unsere Bungalows in der Arne-Jacobsen-Siedlung am Südstrand. Sie bieten viel Platz, haben oft einen Garten oder eine Terrasse, wo du dein Material aufbauen und trocknen lassen kannst. Die Lage direkt am Südstrand ist ideal: Der Burger Binnensee ist fußläufig erreichbar und auch zu anderen Spots auf der Insel ist es nicht weit.

Viele unserer Unterkünfte sind zudem hundefreundlich. Wenn du deinen Vierbeiner mit in den Surfurlaub nehmen möchtest, findest du bei uns die passende Lösung. Dein Hund wird die langen Spaziergänge am Strand lieben, während du auf dem Wasser bist.

Schau dir hier unsere geräumigen Bungalows an: Bungalows auf Fehmarn ansehen

Für Surfer mit Hund haben wir ebenfalls passende Angebote: Ferienwohnungen mit Hund auf Fehmarn

Packliste für deinen Surfurlaub auf Fehmarn

Wenn du deinen ersten Surfurlaub auf Fehmarn planst, fragst du dich vielleicht, was du alles einpacken solltest. Neben der üblichen Urlaubsausrüstung gibt es ein paar spezielle Dinge, die für Surfer wichtig sind.

Unbedingt mitnehmen:

  • Neoprenanzug in passender Dicke (siehe Wassertemperaturen)
  • Neoprenschuhe (schützen vor Steinen und Muscheln)
  • Trapez (Hüft- oder Sitztrapez je nach Vorliebe)
  • Prallschutzweste oder Auftriebsweste
  • Handtücher und Bademantel für nach der Session
  • Sonnenschutz (wasserfeste Sonnencreme, Sonnenbrille mit Band, Cap)
  • Wind- und wetterfeste Kleidung für Strand und Pausen
  • Ersatz-Finne, Schot und Tampen
  • Werkzeug für kleine Reparaturen

Hilfreich, aber nicht zwingend:

  • Zweiter Neoprenanzug (falls einer nass ist)
  • Neoprenhandschuhe und Haube für kalte Tage
  • Action-Kamera zur Dokumentation deiner Sessions
  • Fernglas zur Windbeobachtung
  • Logbuch zum Festhalten deiner Fortschritte

Wenn du zum ersten Mal Urlaub in einer Ferienwohnung machst, haben wir eine ausführliche allgemeine Packliste erstellt. Diese kannst du kostenfrei herunterladen und ausdrucken: Packliste für Ferienwohnung-Urlaub

Fazit: Fehmarn als Deutschlands Surf-Destination Nummer 1

Fehmarn bietet Windsurfern einzigartige Bedingungen in Deutschland. Die Kombination aus zuverlässigem Wind, vielfältigen Spots für jedes Könnerlevel und den legendären Stehrevieren macht die Insel zum Surf-Mekka. Die Geschichte des deutschen Windsurfens ist eng mit Fehmarn und den Charchulla-Zwillingen verwoben. Diese Tradition lebt bis heute weiter und prägt die Surfkultur der Insel.

Ob du deine ersten Meter auf dem Brett machst oder bereits Halsen und Powerhalsen beherrschst, auf Fehmarn findest du die richtigen Bedingungen. Die professionellen Surfschulen helfen Anfängern beim Einstieg, und die erfahrenen Lokalmatadoren geben gerne Tipps zu den besten Spots und Bedingungen.

Die geräumigen Unterkünfte der Inselblume Fehmarn bieten dir die ideale Basis für deinen Surfurlaub. Nach einem langen Tag auf dem Wasser kannst du dich in deinem Bungalow oder deiner Ferienwohnung entspannen, dein Material pflegen und dich auf die nächste Session freuen.

Buche jetzt deine Unterkunft und erlebe selbst, warum Fehmarn als das Hawaii des Nordens gilt: Unterkünfte mit optimaler Lage entdecken

Welche Fragen hast du noch zum Windsurfen auf Fehmarn? Kontaktiere uns gerne per Telefon oder Mail, wenn du weitere Informationen benötigst oder Tipps für deinen Surfurlaub auf der Sonneninsel suchst.